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Die als große Errungenschaft gefeierten Mikrokredite die durch Prof. Yunus, Nobelpreisträger von 2006, zu ihrer heutigen Bedeutung gebracht wurden stehen seit etwa einem halben Jahr vermehrt in der Kritik. Doch wo liegen eigentlich die Schwächen und Nachteile dieses Systems welches Kleinbauern und finanziell schwachen Unternehmensgründern, in der Idee von Yunus vornehmlich Frauen, einen Start in das Kleingewerbe ermöglichen soll? Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten, vielmehr gilt es, siech hier mit den Ideen und Umsetzungen Yunus und seiner Nachahmer genauer auseinander zu setzen. In der Ursprungsidee sollten die Kleinstkredite, meist zwischen etwa 75,- und 150,- USD, an Frauen vergeben werden die in dem von Armut geplagten Land Bangladesch vielfach aus gesellschaftlichen Gründen nicht arbeiten. Ziel sollte es sein, eben diesen Frauen den Start in ein Kleingewerbe wie beispielsweise einen kleinen Marktstand oder eine Teestube zu erleichtern. Problematisch für den Gläubiger ist es jedoch stehst bei solchen Geschäften, das die häufig am Existenzminimum lebenden Schuldner keinerlei Sicherheiten oder Garantien hinterlegen können und nach westlichen Standards von einer Kreditwürdigkeit weit entfernt sind. Yunus arbeitet hier nach dem von ihm entwickelten Prinzip der 3C -character, capital, capacity. Der entscheidende Punkt hierbei ist character, Yunus nimmt hier an, dass eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit durch eine Beurteilung des Menschen und seines Umfeldes möglich ist.

Durch den Erfolg der von Prof. Yunus ins Leben gerufenen Bank beflügelt sprangen mit der Zeit auch andere Anbieter auf den Zug der Mikrokreditvergange auf, viele jedoch mit anderen Zielen. Während es der Gruppe um Yunus in erster Linie um die Bekämpfung der Armut ging entwickelten sich mit der Zeit vermehrt profitorientierte Unternehmen welche über hohe Zinsen und Risikominimierung ihre Gewinne zu steigern versuchten. Neben den ohnehin bei dieser Kreditform hohen Zinsen kommt als wesentlicher Kritikpunkt hier die Vergabe von Krediten in nicht ausreichender Höhe mit dem Ziel der Senkung des Risikos ins Spiel. Ein zu klein angesetzter Kredit kann leicht das finanzielle Ende des Schuldners bedeuten wenn dieser mit der erhaltenen Summe nicht in der Lage ist das geplante Geschäft zu realisieren und aufgrund mangelnden Cashflows nicht in der Lage ist den Kapitaldienst zu bedienen. Hier setzt auch die Kritik der Gegner der Mikrokredite an da es in Folge der Zahlungsunfähigkeit der Schuldner durch zu geringe Kreditsummen in der Vergangenheit vermehrt zu Selbstmorden und in der Spitze zu einer öffentlichen Selbsverbrennung kam.

Es ist schwierig sich hier eine abschliessende Meinung zu bilden, jedoch lässt sich festhalten, dass sich unter die Kreditanbieter einige schwarze Schafe gemischt haben welche dem Ruf des in der Idee hervorragenden Systems massiv schaden.

Autor: Tim Albrecht

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Starbucks ermöglicht seinen Kunden als erste Kette die Bezahlung via Smartphone wie der Spiegel berichtet. Der Bezahlvorgang wird über eine App durchgeführt die einen Barcode anzeigt welcher an einem Scanner an der Kasse gelesen werden kann.

Näheres findet der interessierte Leser bei Spiegel Online

Autor: Tim Albrecht nach einem Hinweis von Björn Dietrich


Yesterday London robusta values collapsed on the opening
over 100 USD as the board broke below 2050 USD. That seemed to be
the first trigger point. Volumes where verry high with a slow down
of activity after passing the mark of 2000 USD.

Author: Tim Albrecht


Dear fellows,

I wish you all a verry happy new year and all the best for 2011.

Hope you are all doing well!

Brgds,
TA


Effectiv with March 2013 Brazil has been added as a deliverable origin to the ICE coffee “C” futures at a differencial of 9 cts under.

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Author: Tim Albrecht


“Der beste Weg um weiterhin den Dollar zu stärken und zugleich die Erholung der Weltwirtschaft zu unterstützen ist eine Politik, die im Kontext stabiler Inflationsraten zu einem robusten Wachstum beiträgt.”

Zitat von Ben Barnanke, Chef der US Notenbank-

Ein diskussionswürdiger Ansatz der die Binnenwirtschaft der USA zwar mit billigem Geld versorgt, gleichzeitig jedoch auch zu einer Aufwertung der Währungen vieler Schwellenländer führen wird. Barnanke begründet den Schritt der Fed, Staatsanleihen im Wert von 600 Mrd. USD zu kaufen erneut mit der hohen Arbeitslosigkeit in den USA und nennt als Mitursache der Notwendigkeit dieses Schrittes das Währungsdumping Chinas und seine hohen Handelsüberschüsse.

Autor: Tim Albrecht


… titelte der Spiegel bereits in der Ausgabe 42/10 und beschäftigt sich in einem sehr lesenswerten Artikel mit den Auswirkungen der Spekulationen auf die Weltwirtschaft und der Macht der Hedgefonds. In erster Linie geht der Spiegel hierbei auf Metalle und andere Erdenschätze ein, jedoch lässt sich vieles des Geschrieben ebenfalls auf die Softcomodities übertragen.

Autor: Tim Albrecht


Wie FTD prognostiziert, wird in den kommenden Jahren das weltweite Wachstum begrenzt bleiben da die Industrieländer mit der Bewältigung der Krise und die Schwellenländer mit ihrer Befreiung aus der Abhängigkeit von den Industrienationen beschäftigt sein werden.
Gleichzeitig bilden sich nach Ansicht von FTD jedoch völlig neue Käuferschichten und Märkte in den Schwellenländern die in den kommenden Jahren wesentliche Einflüsse auf das Marktwachstum nehmen könnten. Hier können insbesondere Niedrigpreisprodukte aus technischen Bereichen relevant sein. Wie der Kaffee dieser Thematik Rechnung trägt bleibt abzuwarten.

Autor: Tim Albrecht


Wie heute FOCUS online berichtet, plant Starbucks in China eigenen Kaffee anzubauen um diesen in den zurzeit 400 chinesischen Filialen (geplant sind 1.000 weitere) und weltweit als single origin zu verkaufen. Die erste Ente ist für das Jahr 2014 geplant.

Autor: Tim Albrecht


Wie Spiegel Online heute berichtet, kündigt Bundesinnenminister Thomas de Maizière an, schärfere Kontrollen im Luftfrachtverkehr durchsetzen zu wollen und sagt dazu, “Es gibt keine Sicherheit, die umsonst ist”. De Maizière rechnet also, wie bei steigendem Aufwand auch anzunehmen, mit höheren Kosten. Da zur Zeit die Logistikunternehmen selbst für die Sicherheit verantwortlich sind würde sich ein höherer Aufwand aller Voraussicht nach in höheren Frachtkosten und damit höheren Preisen für Luftfracht niederschlagen.

Das Bundesverkehrsministerium seinerseits warte vor Übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen und mahnte, einen sinnvollen Weg zwischen Sicherheit und Beeinträchtigung der Unternehmen, welche die internationalen Warenströme beeinflussen könnte, zu wählen.

Autor: Tim Albrecht

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